Kelten und Germanen sind zwei völkerkundliche Gruppen der indogermanischen Sprachfamilie, die in Europa während der Eisenzeit (1200 bis 550 v Chr) lebten. Die Kelten siedelten hauptsächlich westlich des Rheins, während die Germanen östlich des Rheins ansässig waren. Der Begriff „Germanen“ wurde von den Römern als Sammelbegriff für alle Stämme östlich des Rheins geprägt.
In der Bronzezeit entwickelte sich auch maßgeblich die germanische Kulturstufe. Ackerbau und Viehzucht bilden weiter die Grundlagen der Kultur. Zu den bekannten Getreidearten kommt der Hafer hinzu. Die Techniken der Flachs- und Wollgewinnung und -verarbeitung werden entwickelt